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Förderung von Sportstätten

Senat setzt symbolischen Spatenstich im Hans-Zoschke-Stadion

Am Freitag wurde in der Howoge-Arena „Hans Zoschke“ in Lichtenberg, der symbolische erste Spatenstich für ein Sportband mit zusätzlichen Sportanlagen gesetzt. Dank der neuen Ausstattung kann die Fußball-Arena künftig auch von Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen sowie von den Anwohnenden für sportliche Zwecke genutzt werden.

Der Auftakt für das Bauvorhaben in der Normannenstraße 28 fand im Beisein des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Andreas Geisel (SPD), Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) sowie den Bezirksamtsmitgliedern Kevin Hönicke (SPD), Filiz Keküllüoğlu (Bündnis90/Die Grünen) und Martin Schaefer (CDU) statt. Auf dem Stadiongelände entlang der Ruschestraße entsteht nach dem Entwurf des Büros Henningsen Landschaftsarchiteken ein Sportband mit Boulder-, Fitness- und Tischtennisflächen sowie einem Kleinspielfeld. Für den Schulsport werden darüber hinaus eine Laufbahn und eine Weitsprunggrube installiert.

„Lichtenberg ist ein wachsender Bezirk, der seit Jahren immer attraktiver geworden ist, vor allem für Familien. Für sie müssen wir ganz unterschiedliche Erholungs- und Freizeitangebote schaffen. Dafür bauen wir Neues und entwickeln Bestehendes weiter. Das Sportband am Hans-Zoschke-Stadion schafft ein neues Angebot für den Breitensport, für Bewegung und Erholung. Es ist kostenlos für die Menschen und kann von allen genutzt werden. Damit entsteht ein Stück mehr Lebensqualität für die Menschen im Kiez. Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die Kooperation von Bundes-, Landes- und Bezirksebene. Rund 1,5 Mio. Euro stellen wir dem Bezirk für den Bau zur Verfügung.“, freut sich Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Andreas Geisel (SPD).

Die Planung des Sportbands erfolgte aus Mitteln des Programms Nachhaltige Erneuerung, die Baukosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werden aus dem Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten finanziert. Ende 2023 soll die neue Sportanlage fertiggestellt sein. Dann wird das Hans-Zoschke-Stadion zu festgelegten Zeiten für den vereinsungebundenen Breitensport geöffnet. Den Schließdienst übernimmt der Verein Lichtenberg 47, der in der Arena seine Heimstätte hat.