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28 Prozent weniger Zuflüsse

Offene Immobilienfonds verzeichnen 4,3 Mrd. Euro Nettomittelzuflüsse

Privatanleger halten den offenen Immobilien-Publikumsfonds in den ersten neun Monaten 2022 die Treue. Trotz Ukrainekrieg, Energiekrise und Inflation flossen den Fonds netto 4,3 Mrd. Euro zu, wie eine Auswertung der Bundesbankzahlen zeigt. Damit sind die Zuflüsse deutlich positiv, sie bleiben aber unter dem Niveau des Vorjahres. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten 2021 investierten Anleger netto rund 5,9 Mrd. Euro in die Vehikel. Damit entspricht der Rückgang rund 28 Prozent.

Das Nettofondsvermögen der Branche wuchs von rund 125,5 Mrd. Euro im Januar 2022 um 4,5 Prozent auf 130 Mrd. Euro im September. Im Vorjahreszeitraum lag das Wachstum bei 6,0 Prozent – von 115,6 Mrd. Euro auf 122,1 Mrd. Euro.

„Zwar zeigen auch die Mittelzuflüsse der Publikumsfonds einen leichten Rückgang. Diese können die Fonds aber gut verkraften. Die Publikumsfonds profitieren in Zeiten steigender Zinsen von den niedrigen Fremdkapitalquoten. Gesetzlich sind 30 Prozent zulässig – wobei diese Quote von vielen Fonds nicht ausgeschöpft wird. Außerdem zeigen sich einmal mehr – vor allem im Vergleich zu den stark schwankenden Börsenkursen der Immobilienaktien – die Stabilität der Fonds und deren regelmäßige Ausschüttungen.“, kommentiert Intreal-Geschäftsführer Michael Schneider.