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Immobilienmarktbericht Ruhr 2022

Bürowachstum im Ruhrgebiet hält an

Der Immobilienmarkt der Metropole Ruhr zeigt sich ambivalent. Das Wachstum der Bürofläche blieb mit 124.300 m² MFG im ersten Halbjahr hoch, so ein Ergebnis des Immobilienmarktberichts Ruhr 2022 der Business Metropole Ruhr.

Das Ruhrgebiet baut damit seine Position als Deutschlands zweitgrößter Büromarkt weiter aus. Auch die Assetklasse Logistik bleibt auf Wachstumskurs. Allein im ersten Halbjahr sind über 290.000 m² NF hinzugekommen. Das Transaktionsvolumen aller Assetklassen insgesamt und der Büroflächenumsatz gingen jedoch zurück.

„Die steigenden Kosten für Energie und Baumaterial, die Inflation und das veränderte Finanzierungsumfeld führen in Unternehmen gerade zu einer abwartenden Haltung. Das Ruhrgebiet kann in dieser Zeit der globalen Verunsicherung aber gerade von seiner Vielseitigkeit profitieren“, so Prof. Dr. Julia Frohne, Geschäftsführerin (Vorsitzende) der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).

Der Büroflächenbestand in der Metropole Ruhr wuchs im ersten Halbjahr unter Berücksichtigung von 124.300 m² fertiggestellter Bürofläche auf 17,4 Millionen m² MFG an. Hierbei ist das Leerstandsvolumen im Bürosegment der Metropole Ruhr im Vergleich zu den Jahresendwerten 2021 leicht von 4,5% auf 4,9% gestiegen. Dennoch blieben die erzielbaren Spitzenmieten mit 16,00 bis 19,00 Euro/m² MFG in den Top-Lagen weiterhin stabil. Die Einzelhandelsmieten hingegen haben nochmals leicht nachgegeben.

Den Immobilienmarktbericht Ruhr gibt die Business Metropole Ruhr zweimal im Jahr heraus. Basis ist die gemeinsame Analyse des Roundtable Immobilienwirtschaft der BMR. Hier beteiligen sich kommunale Wirtschaftsförderungen, das Analyseunternehmen Bulwiengesa sowie die Maklerhäuser BNP Paribas Real Estate, Brockhoff, Cubion, JLL und Ruhr Real.