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  |  30. Juni 2020

AIV Berlin benennt sich in Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg um

Länderübergreifender Einsatz

Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V. (AIV) hat sich in seiner gestrigen Mitgliederversammlung einstimmig mit vier Enthaltungen für die Umbenennung in Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V. ausgesprochen.

„Wir führen derzeit anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Groß-Berlin einen Internationalen Städtebaulichen Wettbewerb zur Zukunft der Metropolregion Berlin-Brandenburg durch und werden die Ergebnisse am 16. Juli öffentlich präsentieren. Zudem werden diese in der Jubiläumsausstellung vom 1. Oktober bis Ende des Jahres im Kronprinzenpalais präsentiert„, so Dipl.-Ing. Tobias Nöfer, AIV-Vorsitzender. “Deswegen ist es nur folgerichtig, den Schritt der Umbenennung jetzt zu machen, da es uns wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg zu intensivieren. Wie vor 100 Jahren spüren wir auch heute, dass wichtige politische Reformen anstehen, um der Lebenswirklichkeit des miteinander verwobenen Metropolenraums Berlin-Brandenburg zu entsprechen. Mit unserem Projekt tragen wir dazu bei, den längst laufenden Diskurs zu einer Länderfusion oder alternativen strukturellen Veränderungen zu verstärken.“

Der AIV beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit länderübergreifenden städtebaulichen und architektonischen Themen in Berlin und Brandenburg. „Mit unseren erfolgreichen Schinkel-Wettbewerben leisten wir seit langem einen Beitrag dafür, dass man Berlin und Brandenburg zusammen denkt. Die dabei entstandenen vielfältigen Kontakte nach Brandenburg stellen für uns eine wichtige Vernetzung dar“, führt Nöfer aus.
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